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	<title>The X-Perience</title>
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		<title>Pesto alla Genovese</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 19:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[verköstigt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hin und wieder kochen wir. Hin und wieder auch mal gerne. Und hin und wieder kommt uns die Idee, ein Lebensmittel, das wir sonst nur fabrikneu abgepackt kennen, selbst nachzubauen. Kartoffelbrei machen wir immer frisch. Zu Weihnachten hatten wir selbstgemachte Thüringer Klöße. Und irgendwann, vor gar nicht allzu langer Zeit, befanden wir, Pesto muss auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hin und wieder kochen wir. Hin und wieder auch mal gerne. Und hin und wieder kommt uns die Idee, ein Lebensmittel, das wir sonst nur fabrikneu abgepackt kennen, selbst nachzubauen. Kartoffelbrei machen wir immer frisch. Zu Weihnachten hatten wir selbstgemachte Thüringer Klöße. Und irgendwann, vor gar nicht allzu langer Zeit, befanden wir, Pesto muss auch hausgemacht gehen.</p>
<p>Ich war allerdings etwas zögerlich, nachdem ich schon mal ein Pesto meiner Mutter verköstigen durfte. Sagen wir es so: es war nicht ganz der Hit. Aber es hat dafür gesorgt, dass ich ausgerechnet vor selbstgemachtem Pesto alla Genovese einen Bammel hatte. Und das obwohl die Zutaten denkbar simpel sind.</p>
<p>Auf unserer Fensterbank steht sowieso immer ein Strauch Basilikum, der die meiste Zeit des Jahres vor sich hin wächst und gedeiht. Wenn ein Basilikum nicht sofort nach dem Kauf dahingerafft wird, dann hat er meiner Meinung nach ausreichend Zeit, ein intensiveres Aroma zu entwickeln.</p>
<p>Dazu kommen sagenhaft teure Pinienkerne, die ich allerdings nicht röste &#8211; ich tendiere dazu, Sachen anbraten zu lassen. Das sind mir dann zu viele Bitterstoffe. Außerdem befürchte ich, dass das dafür gesorgt hat, dass ich das Pesto meiner Mutter nicht zu würdigen wusste.</p>
<p>Ich benutze relativ viel chinesischen Knoblauch; den, bei dem eine ganze Zehe wie eine kleine Knolle aussieht. Dann trocknet er nicht so schnell aus.</p>
<p>Mit in die Mische kommt natürlich Käse, ich habe mich für Grana Padano entschieden. Ein bisschen mehr als empfohlen, wenn es auch käsigmuffig schmecken darf. Ein bisschen weniger als empfohlen, wenn das Pesto von den Geschmacksknospen auf der Zunge als besonders frisch wahrgenommen werden soll.</p>
<p>Dazu eine anständige Prise Meersalz aus der Mühle.</p>
<p>Und dann kommt neben dem aromatischen Basilikum das Wichtigste: das Öl. In die Küche kommt mir inzwischen nur noch teures Olivenöl. Warum? Ein Profikoch, dessen Name ich schon längst wieder vergessen habe, sagte einmal, dass wir den Motoren unserer Autos mit dem besten Öl füllen und in unseren eigenen Körper den billigsten Fusel schütten würden. Seitdem gibt&#8217;s in diesem Haushalt nur noch Olivenöl, das mindestens 15 Euro pro Liter kostet. Momentan verwendet ich Gaea Olivenöl, das aus Koroneiki-Oliven gepresst wird, angeblich in Sitia auf Kreta. Davor gab&#8217;s halt immer irgendein Bertolli-Zeug. Robusto, wenn es &#8220;Charakter&#8221; haben soll. Inzwischen weiß ich: Öl hat nur Charakter, wenn es nicht abgestanden riecht. Und es ist nun mal so, dass Öl mitunter etwas teurerer ist, bis es gut riecht.</p>
<p>Das Ganze wird entweder per Hand im Mörser zerdrückt &#8211; und entwickelt auf die Art und Weise vermutlich noch einmal sehr viel mehr Geschmack &#8211; oder man wirbelt es durch den Häcksler. So wie ich. Schmeckt trotzdem geil. Und immer noch um Welten besser als die mitunter graubraungrüne Pampe, die ich bis zu meinem ersten selbstgemachten Pesto für italienische und geschmackvolle Qualitätsware gehalten hab. An Selbstgemachtes kommt das partout nicht ran.</p>
<p><a href="http://www.the-x-perience.de/wp-content/uploads/2012/02/Pesto_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-144" title="Pesto alla Genovese" src="http://www.the-x-perience.de/wp-content/uploads/2012/02/Pesto_1-e1329332720314.jpg" alt="" width="600" height="284" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Pesto alla Genovese - Zutaten für Zwo</strong></p>
<ul>
<li>50 Gramm Basilikum</li>
<li>1/2 Zehe chinesischen Knoblauch. Oder ein bis zwei vom handelsüblichen.</li>
<li>1 großzügige Prise Meersalz</li>
<li>1 Esslöffel Pinienkerne. Oder ein bisschen mehr.</li>
<li>25 bis 30 Gramm Grana Padano</li>
<li>75 Milliliter Olivenöl</li>
</ul>
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		<title>3:57</title>
		<link>http://www.the-x-perience.de/2012/02/10/357/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 18:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[verschrieben]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich liebe dich.&#8221; Die Stimme klang blechern und verzerrt. Fragmentiert. Sie war sich nicht sicher, ob das an der schlechten Verbindung lag, oder an dem Rauschen und Dröhnen in ihren Ohren, das sie seit Tagen begleitete und ihr Hörvermögen erheblich beeinträchtigte. Sie starrte auf den Bildschirm ihres Laptops, der auf ihren angewinkelten Beinen ruhte. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich liebe dich.&#8221;</p>
<p>Die Stimme klang blechern und verzerrt. Fragmentiert. Sie war sich nicht sicher, ob das an der schlechten Verbindung lag, oder an dem Rauschen und Dröhnen in ihren Ohren, das sie seit Tagen begleitete und ihr Hörvermögen erheblich beeinträchtigte.</p>
<p>Sie starrte auf den Bildschirm ihres Laptops, der auf ihren angewinkelten Beinen ruhte. Die einzige und zudem schwache Lichtquelle in dem Zimmer. Der rötliche Widerschein der Flammen, die in der Nacht brannten, tauchten den Raum lediglich in einen unwirklichen, unheilverkündenden Schimmer.</p>
<p>Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf die Geräusche in ihrem Inneren, auf ihren Herzschlag, auf ihren rasselnden Atem, verursacht vom Staub, den sie eingeatmet hatte. Auf ihren Herzschlag. Auf das Rauschen ihres eigenen Blutes. Auf ihren Herzschlag.</p>
<p>Sie lebte noch. Das merkte sie an dem Schmerz, der mit jedem einzelnen Schlag stärker wurde, intensiver, fast schon übermächtig. Ein Schmerz, der ihr die Luft abdrückte.</p>
<p>Sie lehnte den Kopf zurück an die Wand und rang um Atem. Dann öffnete sie die Augen wieder; eine Träne löste sich und bahnte sich einen Weg über die verschmutzte Wange, hinterließ einen Streifen. Sie wischte ihn mit dem Handrücken fort. Danach streckte sie ihre Finger aus und berührte den leuchtenden Bildschirm. Einen Moment lang war da die Enttäuschung, dass sie nur die Oberfläche des Laptops spürte. Das Bild fror ein, flackerte, und nervös blickte sie auf die Ladeanzeige der Akkus, die seit Minuten rot blinkte. Dann fing sich die Verbindung wieder und sie sah den Mann vor sich, der ihr seine Liebe versicherte; krank vor Sorge, Tausende Meilen von ihr entfernt.</p>
<p>Sie hatte das Gefühl, sie müsse etwas sagen; etwas Großes, etwas Grandioses. Sie öffnete den Mund und blieb still. Sie war unfähig, zu sprechen. Ihr Hals war trocken, ihre Lippen waren spröde. Ihr Mund schloss sich wieder. Sie fühlte sich zerschlagen. Die Landebahnen des Flughafens waren zerstört, der Hafen war dem Erdboden gleichgemacht, strategisch wichtige Straßen waren blockiert. In Häusern, in denen eben noch das Leben pulsierte, tobten jetzt Feuerstürme.</p>
<p>Sie warf einen Blick zu ihrem Kollegen, der neben ihr hockte. Seine Augen waren geschlossen, seine Lippen bewegten sich, ohne dass ein Wort über sie kam. Sie wusste, was er wie ein Mantra lautlos aufsagte, seit Stunden.</p>
<p><em>Zypern.</em></p>
<p>Der Laptop gab einen piependen Laut von sich. Sie zuckte zusammen, so empfindlich war sie gegenüber jedem Geräusch geworden. Erleichterung schlich sich einen Moment lang in ihr Gesicht, als sie realisierte, dass es nur der Computer war.</p>
<p>Im nächsten Augenblick zuckte sie heftiger, als draußen ein lauter Knall ertönte, gefolgt von einem tiefen Dröhnen. Der Laptop rutschte ihr von den Knien, als sie Deckung suchte, Putz rieselte von der Wand auf ihren Kopf. Sie glaubte, sie schrie, aber sie war sich nicht sicher. In kurzer Folge donnerten drei Flugzeuge über das Gebäude hinweg, die Triebwerke kreischten ohrenbetäubend laut.</p>
<p>Es dauerte einige Sekunden, vier, fünf, bis sie das knackende Geräusch wahrnahm. Hektisch sah sie sich um und griff nach dem Notebook, das bei ihren Füßen lag. Das Knistern kam aus den Lautsprechern, die die Töne vom anderen Ende der Leitung nicht übertrugen. Stattdessen wurde die Panik, das Entsetzen, die Angst in dem Gesicht, das sie in dem Videofenster auf dem Bildschirm sah, von statischem Rauschen begleitet.</p>
<p>Sie wollte ihn beruhigen. Sagen, dass sie in Ordnung war. Doch der Staub, der von den Wänden rieselte und durch das zerbrochene Fenster in das Zimmer drang, löste einen enormen Hustenreiz in ihr aus. Während sie keuchend um Luft rang, hielt sie einen Daumen vor der Kamera hoch.</p>
<p>Als sie wieder ohne Beschwerden zu Atem kam, blickte sie auf den Bildschirm. Ihr Gesprächspartner hatte sich beruhigt. Die Sorge um ihr Wohlergehen stand ihm ins Gesicht geschrieben. In diesem Moment sah er unglaublich alt aus. Vermutlich hatte er ähnlich wenig Schlaf gefunden, wie sie selbst, seit der Krieg begonnen hatte.</p>
<p>Die Übertragung stockte wieder.</p>
<p>Vielleicht war gerade dies das Schlimmste; nicht die Beunruhigung, nicht die Angst um ihr Leben. Sondern die Verbitterung mit der er erkennen musste, dass er machtlos war. Er konnte nichts tun, um sie aus dieser Situation zu befreien. Er, der er sich immer die größte Mühe gab, sie zu beschützen. Am meisten vor sich selbst. Nur dieses eine Mal hatte er sie nicht zurückgehalten.</p>
<p>Sie schluckte schwer. Es würde alles anders werden. Würde sie nur rauskommen.</p>
<p>Das Bild flackerte, ihr blieb nicht mehr viel Zeit, um ihm etwas zu sagen. Irgendwas. Nur was?</p>
<p>Der Strom war ausgefallen, die Stadt lag seit Stunden im Dunkeln der sternenklaren Nacht. Die Batterien der Telefone hatten bereits versagt. So oft sie es auch versuchten, die Stromleitungen waren tot. Sie konnten von Glück sprechen, dass irgendwo in der Nähe noch ein Router funktionierte, so dass sie sich überhaupt ins Internet hatten einwählen können. Hätten sie nur mehr Akkus dabei gehabt.</p>
<p>Aber sie hatten nicht damit gerechnet, mitten in einem Krieg zu geraten.</p>
<p>Wieder das kurze Piepen, das sie zusammenschrecken ließ. Nur noch Sekunden, dann würde die Verbindung getrennt werden. Sie holte Luft.</p>
<p>&#8220;Willst du&#8230;&#8221; kam es aus den Lautsprechern, dann ertönte ein letztes Piepen. Zeitgleich wurde der Bildschirm dunkel, die Festplatte kam zum Stillstand. Zu spät.</p>
<p>Zu spät.</p>
<p>In der plötzlichen Stille hörte sie ein Schluchzen. Und es dauerte einen Moment bis sie begriff, dass es von ihr selbst kam. Mit bebenden Fingern fuhr sie sich über die feuchte Wange.</p>
<p>Im Morgengrauen würden sie aufbrechen, ins Ungewisse. Dann wäre sie verschwunden.</p>
<p>Vielleicht für immer.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><em>inspiriert von Unintended (Muse, Showbiz, 1999)</em></p>
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		<title>Popcorn-Reportagen à la Vice</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 22:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[verguckt]]></category>
		<category><![CDATA[verlinkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich nicht mit Flatterenten anfreunden kann, die über den Wolken flattern, oder mit Springböcken, die durch die Einöde springen; wer die Schnauze voll hat von lethargischen Reportern und von einer Überdosis Valium klingenden Sprechern aus dem Off, aber trotzdem Dokumentationen mag, der sollte sich zumindest einmal mit einer Reportage von VBS.TV beschäftigen Der &#8220;Fernsehsender&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich nicht mit Flatterenten anfreunden kann, die über den Wolken flattern, oder mit Springböcken, die durch die Einöde springen; wer die Schnauze voll hat von lethargischen Reportern und von einer Überdosis Valium klingenden Sprechern aus dem Off, aber trotzdem Dokumentationen mag, der sollte sich zumindest einmal mit einer Reportage von VBS.TV beschäftigen</p>
<p>Der &#8220;Fernsehsender&#8221; von Vice setzt auf unkonventionelle, ungeschönte, dafür aber auf wirkungsreiche Reportagen aus den Krisengebieten dieser Welt, die den meisten unter uns im ersten Moment nicht viel sagen. Oder weiß jemand in diesem Moment alles über die Konfliktmineralien aus dem Kongo? Über Arbeitslager der Nordkoreaner in Sibirien? Über Brautentführungen in Kirgisien? Kirgisien? Wo liegt das überhaupt?</p>
<p>Neugierig &#8211; das ist das, was die Filme von Vice machen. Es beginnt meist mit dem Titel einer Reportage, hinter dem der geneigte Zuschauer noch nicht einmal ansatzweise vermuten kann, was für eine Geschichte dahinter steckt. Und dann wird man einfach kopfüber hineingeschmissen, dorthin wo die Kacke am Dampfen ist. Die Vice-Mitarbeiter verstehen es mitunter perfekt, den Zuschauer mitten in den Sumpf zu ziehen, durch den sie sich selbst bewegen; sei es in die Konflikte zwischen liberischen Ex-Warlords, in die entscheidenden Schlachten gegen die treuen Anhänger Gaddafis, in die zweite Revolution Ägyptens, in die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Israeli am Gaza-Streifen, in den Abgrund russischer Krokodil-Abhängiger. Das Ganze wird garniert mit ikonischen Bildern, mitunter aggressiver Musik und natürlich der Meinung des geplagten Reporterteams, das für außergewöhnliche Bilder und O-Töne Kopf und Kragen riskiert, dabei aber nie um einen trockenen Kommentar zur &#8211; oftmals beschissenen oder brandgefährlichen &#8211; Situation verlegen ist. Man könnte die Filme von Vice als Popcorn-Kino beschreiben. Oder aber als die Dokumentationen für die MTV-Generation.</p>
<p>Das kommt nicht von ungefähr, denn VBS.TV wurde aus einem Deal zwischen Viacoms MTV Network und Logo Group geboren. Und was mitunter auf MTV ausgestrahlt wird (MTV2 und MTV Latin America um präzise zu sein), muss natürlich auch dem MTV-Publikum zugänglich gemacht werden; zum Beispiel mit lauter Musik und knallenden Bildern. Hin und wieder auch mit knallenden Gewehren. Der Plan geht auf, ich bin begeistert von den Reports aus Ecken der Welt, die auf meiner persönlichen politischen Landkarte nur einen ganz kleinen Flecken einnehmen.</p>
<p>Besonders lässig kommen dabei Reporter und Vice-Gründer Suroosh Alvi und Shane Smith rüber. Beide eher der Kumpeltyp, Marke unrasierter, grummeliger, manchmal betrunkener aber grundlegend sympathischer Nachbar von nebenan. Von Suroosh habe ich gelernt, unter welchen Bedingungen schon kleine Kinder die Konfliktmineralien Coltan und Wolframit in kongolesischen Minen schürfen, und warum die Konfliktmineralien eigentlich Konfliktmineralien sind. Shane hingegen hat es hinter die Grenzen des Landes geschafft, das wohl kaum jemand von uns jemals zu Gesicht bekommen wird: er hat eine (von Aufpassern peinlich genau bewachte) Tour durch Nordkorea unternommen, um den Leuten zu zeigen, wie es in dem hermetisch abgeriegelten Staat aussieht. Und wenn Shane Smith sagt, dass auf den Straßen keine Autos fahren, dass es in weiten Teilen des Landes keine Elektrizität gibt und dass alles von vorne bis hinten &#8220;staged&#8221; ist, dann glaube ich ihm das. Empfehlenswert ist an der Stelle vielleicht auch der Report aus nordkoreanischen Arbeitslagern in Sibirien, in denen Shane und sein Kollege Simon an Bord der transsibirischen Eisenbahn bis zum drohenden Umkippen Wodka trinken, weil es nichts anderes zu tun gibt.</p>
<p>Natürlich sind die Filme von VBS.TV mit einer gewissen Nüchternheit zu sehen, denn ein Teil des Gezeigten wird auch Show sein. Aber vieles nicht. Etwa wie der Auftritt von General Butt Naked, der sich vom liberianischen Kriegsverbrecher und von Menschenopfern nicht abgeneigten Warlord zum geläuterten Anhänger Gottes gewandelt hat. Wenn man etwas sehen will, was Spaß machen kann, und man sich dennoch mit der Ernsthaftigkeit der jeweiligen Situation befassen will, dann ist man bei VBS.TV richtig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.vice.com/the-vice-guide-to-travel/vice-guide-to-north-korea-1-of-3">The Vice Guide to North Korea</a></p>
<p><a href="http://www.vice.com/vice-news/the-vice-guide-to-congo-1">The Vice Guide to Congo</a></p>
<p>Übrigens grandios absurd: <a href="http://www.vice.com/en_uk/article/gsearch?q=on+acid">&#8220;On Acid&#8221;-Serie</a></p>
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		<title>Luther &#8211; Staffel I &amp; II</title>
		<link>http://www.the-x-perience.de/2012/01/18/luther-staffel-i-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 19:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[serien]]></category>
		<category><![CDATA[verguckt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den Serien, die von der BBC produziert werden, sind ein paar ganz besondere Stücke. Von einer Serie habe ich just die zweite Staffel gesehen, es ist noch ein bisschen zu früh, um diese bereits an meinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen. Die zweite Staffel einer anderen Serie hingegen wurde im Sommer 2011 abgeschlossen, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Unter den Serien, die von der BBC produziert werden, sind ein paar ganz besondere Stücke. Von einer Serie habe ich just die zweite Staffel gesehen, es ist noch ein bisschen zu früh, um diese bereits an meinem geistigen Auge vorbeiziehen zu lassen.</p>
<p style="text-align: left;">Die zweite Staffel einer anderen Serie hingegen wurde im Sommer 2011 abgeschlossen, sie liegt also zeitlich weit genug zurück, als dass ich nicht völlig high von Actionsequenzen und umwerfenden Plots ein Resümee ziehen könnte. Wenn ich allerdings ein bisschen nachdenke&#8230; ich bin immer noch ein bisschen hin und weg. Es dreht sich um <em>Luther</em> von der BBC, mit Idris Elba in der titelgebenden Rolle des emotionalen, cholerischen, manisch besessenen und brillanten DCI John Luther.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Luther</em> spielt in London und wird als ganz vortrefflich als &#8220;psychological crime drama&#8221; bezeichnet. In der ersten Staffel, bestehend aus sechs Folgen, beschäftigen sich Luther und seine Leute mit diversen skrupellosen Mördern. Unter anderem einem Irren, der es auf Polizisten abgesehen hat und sie reihenweise kalt macht. Neben den beruflichen Aufgaben, die an die Substanz gehen, muss sich John mit seinem Privatleben auseinandersetzen &#8211; nach einer mehrmonatigen Suspendierung und einem Nervenzusammenbruch, soll sich der Protagonist nicht nur in seinem Job zurechtfinden, sondern auch damit klarkommen, dass seine Frau Zoe mit einem anderen Mann schnackselt (übrigens der achte Doctor Paul McGann). Und als wäre das nicht genug, spielt Mörderin Alice Morgan (spröde und gleichzeitig sexy: Ruth Wilson), die John nicht überführen konnte &#8211; oder gar wollte &#8211; ein perfides Psychospiel und nimmt ganz erheblich auf das Privatleben des Protagonisten Einfluss.</p>
<p style="text-align: left;">Staffel 2 von<em> Luther</em> wurde in vier Folgen ausgestrahlt und zeigt im Grunde zwei Fälle &#8211; der erste dreht sich um einen Wahnsinnigen, der nicht nur nicht davor zurückschreckt, Luthers Partner DS Ripley (putzig: Warren Brown) zu entführen und zu foltern. Im zweiten Fall spielt ein ebenfalls nicht ganz richtig tickender Mörder ein widerliches Pen&amp;Paper-Rollenspiel, das für die meisten Leute, die ihm über den Weg laufen, tödlich endet. Währenddessen setzt sich John mit einem Mädchen auseinander, das er aus dem Drogensumpf der Pornoindustrie rettet. Und wofür er einen hohen Preis zahlen muss&#8230; John lässt sich &#8211; wie schon aus der ersten Staffel gewohnt &#8211; von seinem persönlichen Gerechtigkeitsgefühl und seinem Gewissen leiten, und nicht von den Grenzen der Legalität aufhalten. Die Serie lässt sich nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen, man muss es halt mal gesehen haben. Als Warnung: Die ersten ein, zwei Folgen der ersten Staffel werden meiner Meinung nach vom Erzähltempo her nicht ganz dem intelligenten Psychothrillerkrimi gerecht, den ich zu schätzen gelernt habe.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bmy62bTeakg">http://www.youtube.com/watch?v=bmy62bTeakg</a></p>
</p>
<p style="text-align: left;">Beide Staffeln haben meiner Meinung nach unterschiedliche Erzählansätze und ihren ganz eigenen Reiz. Während in der ersten Staffel das persönliche Trauma Luthers immer kurz außerhalb des Bewusstseins lauert, um kurz in die Szene zu springen und zu schreien &#8220;da bin ich wieder!&#8221;, und dann zu einem hochtraumatischen Höhepunkt zu führen, liegt der Fokus der zweiten Staffel noch viel mehr auf WTF-Momenten und eindringlichen Geschichten, die dafür sorgen, dass ich bis zur letzten Sekunde gefesselt bin. Wenn ich so drüber nachdenke: es ist ein bisschen wie in <em>Breaking Bad</em>, nur viel erheblicher auf das Wesentliche kondensiert &#8211; das ist wohl der Kürze der Staffeln geschuldet.</p>
<p style="text-align: left;">Wir begleiten Luther also auf seinem quälenden Weg durch seinen Job und sein Privatleben, und bei beidem merken wir, dass er das Ganze eigentlich nicht will. Er will nicht einer der Leitwölfe der Serienmördereinheit der Londoner Copper sein. Und er will sich nicht mit den Konsequenzen auseinandersetzen müssen, die seine Entscheidungen der Vergangenheit mit sich bringen. John läuft buchstäblich auf dem Zahnfleisch und ist ständig kurz vorm Aufgeben. Das Ventil für Johns Frust sind dann gewalttätige Aggressionen, die er an Türen, Büromöbeln und anderen Gegenständen auslebt. Luther schreit, flucht, prügelt &#8211; und bringt sich damit in Teufels Küche. Er bricht das Gesetz, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Idris Elba spielt diesen kaputten Typen äußerst eindringlich. Wirkt im einen Moment wie ein brutales Monster, und im nächsten wie ein verletztes Lämmchen. Man sieht John die Gewissenbisse und den inneren Konflikt an, und auch, dass er darauf keine Lust hat. Luther kommt mit den Herausforderungen seines Berufs nicht klar &#8211; überschreitet seine Kompetenzen ein ums andere Mal. Luther kann aber auch nicht ohne, denn er ist manisch besessen von seinem Job und nimmt in Kauf, dass er sich und sein Umfeld kontinuierlich zerstört.</p>
<p style="text-align: left;">Ein zweiter Punkt, der <em>Luther </em>extrem von den massenkompatiblen US-Krimiserien unterscheidet, sind die Geschichten, die die Autoren den Charakteren auf den Leib schreiben. Es macht den Anschein, als pfiffe Autor Neil Cross auf Anstand und Sitte. Stattdessen gibt es ein Gewaltbad nach dem nächsten. Es beginnt schon mit der ersten Szene der ersten Folge; Luthers Erlebnisse vor seiner Suspendierung. Ein Mann im Anzug wird von einer zwielichtigen Gestalt gejagt. Doch der Jäger ist nicht der Böse, es ist Luther, der auf einem verlassenen Fabrikgelände einem Pädophilen und Mörder hinterher hastet. Der Gejagte stolpert, fällt, fast, in den tiefen Abgrund. Luther könnte ihn sterben lassen, er ist ganz allein, keiner würde es erfahren. Er könnte ihn auch retten &#8211; doch will er das? Bevor er die Entscheidung trifft, greift er sich den Kerl, bringt in Erfahrung wo das letzte Opfer ist. Einen Moment ist man willens zu glauben, John rettet den Mann. Bis er ihn fallen lässt.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Luther</em> bietet Fälle, die politisch nicht ganz korrekt sind. Schon erwähnt habe ich den Polizistenmörder, den folternden Kindesentführer, den Irren, der mit Hammer, Messer, Pistole und anderem Werkzeug in der Tasche durch Londons Straßen zieht, einen Würfel zückt und so festlegt, wie viele Menschen er mit welcher Waffe erledigt. Es sind eindringliche Fälle, vor denen man die Augen verschließen will. Doch so absurd sie scheinen&#8230; in einer Welt wie der unsrigen, scheinen sie doch gar nicht so abwegig zu sein. Alles ist möglich. Möglichst brutal. Das mag den einen oder anderen vor der Mattscheibe abschrecken.</p>
<p style="text-align: left;">Ein einziges Manko der Serie ist in meinen Augen die Art und Weise, wie die Fälle gelöst werden. Luther wird als brillanter Mann dargestellt, der oft den entscheidenden Hinweis auf den Täter gibt. Allerdings ist mir oft nicht ersichtlich, warum Luther ausgerechnet diese eine Idee hatte, die ihn zum Killer führt. In <em>Luther</em> wird nicht viel erklärt. Nicht die Ansatzpunkte der Ermittler. Nicht der Grund hinter den Psychospielchen mit den Verdächtigen. Das ist ein bisschen schade, die Serie wäre noch viel faszinierender, hätte sie ein aufklärendes Element wie <em>Sherlock</em>. Allerdings stände dann zu befürchten, dass sich Luther zum zweiten Holmes entwickeln würde. John Luther bleibt besser John Luther.</p>
<p style="text-align: left;">Ich mag <em>Luther</em>, weil die Geschichten schockieren wie faszinieren. Ich freue mich auf die dritte Staffel. Auf das ungläubige Entsetzen angesichts der kaputten Psychopathen, mit denen sich Luther auseinandersetzen muss; er, der er doch selbst soziopathische Züge annimmt. Ich warte eigentlich nur darauf, dass er die Grenze überschreitet und nicht mehr das Glück auf seiner Seite hat, das ihn im letzten Moment wieder zu den Guten zurückzieht. Wer sich <em>Luther</em> anschauen will, der freut sich auf den 12. Februar 2012. Das ZDF hat sich die deutschen Rechte an der Ausstrahlung der zweiten Staffel gesichert. Aber wenn wir mal ehrlich sind: das britische Original ist immer noch am besten, auch wenn Elbas Dialekt in manchen Szenen etwas schwer verständlich ist.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=nVB_IeJiXUw">http://www.youtube.com/watch?v=nVB_IeJiXUw</a></p></p>
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		<title>Once Upon A Time – Staffel 1</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 22:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was wäre, wenn Märchen- und Fantasiegestalten wie Schneewittchen, Gepetto, Rumpelstilzchen, Aschenputtel und Freunde aus dem Märchenreich gerissen und in eine US-Kleinstadt unserer Zeit verwunschen würden? Was wäre, wenn die Figuren dort wie ganz normale Menschen lebten, wenn sich jede von ihnen vielleicht ein bisschen wie ihr Märchen-Selbst verhielte, aber nie auf die Idee käme, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre, wenn Märchen- und Fantasiegestalten wie Schneewittchen, Gepetto, Rumpelstilzchen, Aschenputtel und Freunde aus dem Märchenreich gerissen und in eine US-Kleinstadt unserer Zeit verwunschen würden? Was wäre, wenn die Figuren dort wie ganz normale Menschen lebten, wenn sich jede von ihnen vielleicht ein bisschen wie ihr Märchen-Selbst verhielte, aber nie auf die Idee käme, in Wahrheit in der falschen Welt zu leben?</p>
<p>&#8220;Das wäre eine fantastische Geschichte für eine TV-Serie&#8221;, ist vermutlich nicht die naheliegendste Antwort auf diese Fragen. Und ich bin mir derzeit (Stand bei Erscheinen dieses Beitrags: 9/22 Folgen der ersten Staffel) auch nicht sicher, wie stark das Wort &#8220;fantastisch&#8221; abzuschwächen ist, aber mindestens &#8220;ordentlich&#8221; ist sie, die ABC-Serie »Once Upon A Time«, maßgeblich produziert von Adam Horowitz (unter anderem Lost) und Edward Kitsis (auch unter anderem Lost).</p>
<p>Ich schwindelte übrigens nicht am Anfang des Textes – »Once Upon A Time« erzählt tatsächlich von Märchenfiguren, die ihrer Erinnerungen beraubt in der falschen Welt festsitzen. Die böse Königin des Märchenreichs nämlich, so die Vorgeschichte, verpasste der Hochzeitszeremonie von Schneewitchen und Prinz &#8220;Charming&#8221; (ja, Prinz Charming) einen mächtigen Dämpfer, indem sie der versammelten Fabel-Schar ein Leben in einer gar schrecklichen Welt ohne Happy End prophezeite. Der Fluch gelang dann auch eine nicht genannte Zeitspanne später. Schneewittchen brachte gerade ihre Tochter Emma zur Welt, die auf den Rat einer tiefdekolltiert herumschwirrenden Fee hin prompt in einem aus magischem Holz geschnitzten Schrank in Sicherheit gebracht wurde.</p>
<p>Selbst wer mit Märchen zwar ein bisschen, aber nicht so richtig viel anfangen kann und bis hierhin das Wort tiefdekolltiert am spannendsten fand, kann mit »Once Upon A Time« seinen Spaß haben. Die Haupthandlung spielt nämlich im gar nicht so märchenhaften US-Städtchen Storybrook, in das die als Waise aufgewachsene und sich als Einzelgängerin durchs Leben schlagende Emma von ihrem Sohn geschleppt wird, den sie kurz nach der Geburt zur Adoption freigab und der schließlich als Adoptiv-Zögling der bösen Königin endete. Die heißt jetzt Regina Mills und ist Bürgermeisterin von Storybrook, wo sich Schneewittchen als Lehrerin durchschlägt, wo Aschenputtel als Haushaltshilfe arbeitet &#8230; und so weiter. Nur Emmas Sohn Henry scheint die wahre Geschichte rund um den Fluch zu kennen und will ihn brechen – mit Emmas Hilfe.</p>
<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Rga4rp4j5TY">http://www.youtube.com/watch?v=Rga4rp4j5TY</a></p>
</p>
<p>Die Autoren von »Once Upon A Time« verzichten zum Glück darauf, ein großes Familiendrama zwischen Emma, Henry und Regina zu inszenieren. Stattdessen erzählen die Folgen größtenteils Geschichten über die einzelnen Charaktere, verweben einigermaßen clever Geschehnisse in der &#8220;realen&#8221; Welt mit Rückblenden in den Märchenwald. Währenddessen formt sich stetig präsent ein interessanter &#8220;wer spielt hier eigentlich welche Rolle&#8221;-Verschwörungs-Plot, der bei der Stange hält. Getragen wird das Ganze von keineswegs herausragendem aber durch die Bank ordentlichem Schauspiel. Erwähnenswert ist da unter anderem der Breaking-Bad-Guckern bekannte Giancarlo Esposito, der gelegentlich das Spieglein an der Wand gibt. Robert Carlyle spielt ein wenig Gollum-esque das Schlitzohr Rumpelstilzchen. Die Zeichnung des Charakters gerät zwar teilweise arg klischeehaft – aber hey, es geht um Märchen.</p>
<p>Schwer beeindruckt hat mich die Ausstattung der Serie, deren Macher sich sichtlich Mühe geben, das Thema anständig umzusetzen. Die Kulissen und Kostüme der Märchen-Szenen sind durchweg ordentlich, schmucke Panorama-Aufnahme versuchen, der Serie ein wenig Der-Herr-der-Ringe-Charme zu verpassen. So gar nicht gelungen ist dagegen der zum Glück seltene Einsatz von CGI-Effekten, die nur allzu deutlich nach TV-Produktion aussehen. Auch so manche Green-, Blue- oder Was-auch-immer-Screen-Aufnahmen sind unangenehm deutlich als solche zu erkennen. Einer Fernsehserie in der ersten Staffel kann ich das aber nachsehen. Trotz vereinzelter technischer Peinlichkeiten hält »Once Upon A Time« den Fremdschäm-Faktor entgegen meiner ersten Befürchtungen erfreulich gering.</p>
<p>Überhaupt ist es die Art und Weise, mit der die Macher den Stoff behandeln, die ich an »Once Upon A Time« mag. Den Autoren gelingt es gut genug, moderne Versionen der alten Märchen zu zimmern – etwa eine Adaption von Hänsel und Gretel mit drohender Adoption und einem leiblichen Vater, dem so gar nicht nach Sorgerecht ist. Eingebettet in den übergreifenden Handlungsrahmen aus den Story-Bögen in Storybrook und im Märchenwald funktioniert das Erzählkonzept von »Once Upon A Time« erstaunlich gut. Ich frage mich allerdings, wie lange es funktioniert. Die Drehbücher leben zu einem wesentlichen Teil von der Neuinterpretation bekannter Märchen – deren Anzahl mag üppig sein, unbegrenzt ist der Vorrat nicht. Zudem rauschten die Autoren in den ersten Folgen, als die Zukunft der Serie völlig offen war, dermaßen flink in der Storybrook-Handlung voran, das ab Folge 8 mächtig auf die Bremse getreten wird, und der Erzählfluss ins Trudeln gerät. 22 Folgen soll die erste Staffel nun lang werden. Ich wünsche der Serie, die das Thema weit weniger peinlich-kitschig angeht als »Grimm«, dass das Konzept trägt.</p>
<p>»Once Upon A Time« ist derzeit noch kein Must-See. »Once Upon A Time« ist keine Knaller-Serie, der ich Woche für Woche entgegenfiebere. »Once Upon A Time« bietet eine lieblich erzählte und nett inszenierte Geschichte, in der es menschelt, wie man so sagt. Reinfall oder kleiner Geheimtipp – innerhalb der nächsten 13 Folgen ist so ziemlich alles drin. Ich schau&#8217;s mir an.</p>
<p>Auf der offiziellen <a title="Once Upon A Time (ABC)" href="http://beta.abc.go.com/shows/once-upon-a-time" target="_blank">»Once Upon A Time«-Webseite</a> gibt&#8217;s einige Infos und Bilder. Ein deutscher Sender hat sich für die Ausstrahlung offenbar noch nicht gefunden.</p>
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		<title>Eine (Um-)Frage der Musik</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 10:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
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		<category><![CDATA[verschrieben]]></category>

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		<description><![CDATA[Gönnen wir uns folgenden Ausriss aus einer Geschichte, an der ich grade schreibe. &#8220;Sie können hier anhalten&#8221;, sagte sie zum Fahrer, der daraufhin das Cab am Straßenrand zum Stehen brachte. Eve öffnete die Tür an ihrer Seite, stieg aus und drehte sich schließlich um. &#8220;Wie ich schon sagte&#8221;, begann sie zögernd. &#8220;Es tut mir leid, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gönnen wir uns folgenden Ausriss aus einer Geschichte, an der ich grade schreibe.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Sie können hier anhalten&#8221;, sagte sie zum Fahrer, der daraufhin das Cab am Straßenrand zum Stehen brachte. Eve öffnete die Tür an ihrer Seite, stieg aus und drehte sich schließlich um. &#8220;Wie ich schon sagte&#8221;, begann sie zögernd. &#8220;Es tut mir leid, dass ich mich wie ein Idiot benommen habe. Wenn&#8230; wenn ich das die Tage vielleicht irgendwie gut machen kann, ich kann dir meine Telefonnummer geben&#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Wie wäre es mit Kaffee?&#8221; antwortete er ohne über seine Worte nachgedacht zu haben, und er wunderte sich einen Moment lang über sich selbst.</p>
<p style="text-align: left;">Sie zuckte mit den Schultern und erwiderte: &#8220;Warum nicht? Wir können uns gerne irgendwann treffen&#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Er rutschte auf die andere Seite der Rückbank, näher an die geöffnete Tür. &#8220;Nein, du hast mich falsch verstanden. Ich meine wie wäre es jetzt mit einem Kaffee?&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Einen Augenblick wirkte sie widerwillig. &#8220;Nur über meine Leiche kommt in meinen Haushalt Kaffee&#8221;, sagte sie schroff. Doch dann lächelte sie sanft. &#8220;Tee?&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Innerlich schüttelte er den Kopf über diese junge Frau, die von einer Sekunde auf die nächste zur Furie und dann wieder zum sanften Lamm werden konnte. Aber um seine Entscheidung zu treffen benötigte er keine Sekunde. Er bezahlte den Taxifahrer und stieg aus dem Wagen. Sie standen vor dem Eckhaus einer Klinkerhauszeile in der Moxon Street. Linker Hand sah er nicht viel mehr als Bäume. Er drehte sich um und lachte kurz, bevor er mit dem Finger die Straße hinunter zeigte. &#8220;Das ist doch&#8230;&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ja&#8221;, erwiderte sie während sie in ihrem Mantel nach dem Schlüssel suchte. &#8220;Working Title.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Schau an, da war ich erst letzte Woche&#8221;, sagte er immer noch grinsend. Erst als er das Geräusch eines sich im Schloss drehenden Schlüssels vernahm, drehte er sich wieder dem Haus zu und beeilte sich, die Stufen zum Eingang hinunterzusteigen. Hinter Eve stieg er dann eine schmale Treppe hinauf, die unter seinen Schritten leise knarzte. Am oberen Ende der Stufen und im obersten Geschoss des Hauses angekommen drehte sich Eve abrupt zu ihm um, so dass er fast in sie hineingerannt wäre. Er hielt sich an den Wänden fest und stoppte gerade noch rechtzeitig.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ich muss dich warnen, es ist vielleicht nicht aufgeräumt.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Das dürfte wohl kein Problem sein&#8221;, antwortete er grinsend und schaute in ihre Augen, die im schummrigen Licht mysteriös dunkel erschienen. Eine merkwürdige Euphorie machte sich in ihm breit. Er beobachtete Eve, während sie die Tür aufschloss und nach dem Lichtschalter griff. Warmes Licht kaum aus der Wohnung, und er wollte sie gerade betreten, als sich die junge Produktionsassistentin in seinen Weg stellt. Sie war plötzlich über einen Kopf kleiner als er selbst, und es dauerte einen Moment bis er begriff, dass sie ihre Schuhe ausgezogen hatte.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Mit Schuhen kommst du hier nicht rein&#8221;, sprach sie in einem amüsierten Befehlston, bevor sie sich umdrehte, ihren Mantel auszog und auf einen Haufen aus Jacken warf, der sich auf einem Schaukelstuhl rechts der Tür türmte. Er grinste breit, als er bemerkte, dass sie immer noch das sackförmige Micky-Maus-Shirt trug, das formlos und viel zu groß jegliche Kontur ihres Körpers versteckte.</p>
<p style="text-align: left;">Nachdem er die Schuhe von den Füßen gestreift hatte, trat er in das geräumige Einzimmer-Appartement, das äußerst spartanisch eingerichtet war. Der längliche Raum teilte sich im Wesentlichen in Küche und Schlafecke auf. Neben einem großen Kühlschrank befanden sich an der linken Seite des Raums ein moderner Herd, Geschirrspülmaschine und Spüle. Ein Block mit einer Arbeitsfläche, auf der schiere Tonnen an Obst und Gemüse lagen, trennte den Kochbereich optisch vom Rest des Zimmers; davor stand eine Couch. Gegenüber des Eingangs waren einige Fenster, seitlich davon nahm ein breites Bett mit zerwühlter Wäsche die Zimmerhälfte ein, eine Tür führte vermutlich in ein viel zu kleines Badezimmer ohne Fenster. Rechts befanden sich nicht mehr als einige Umzugskisten, die unordentlich an die Wand gestapelt waren. An der Wand selbst hing die größte Sammlung an Erinnerungsstücken, die er jemals in seinem Leben gesehen hatte.</p>
<p style="text-align: left;">Er runzelte die Stirn, schloss die Tür hinter sich und wandte sich sofort dem Sammelsurium aus Eintrittskarten, Bildern, Armbändern, Ausdrucken, Fotos und jeder Menge anderem Kram zu.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Tut&#8217;s ein Earl?&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ja ja&#8221;, erwiderte er abwesend. Sein Blick fiel auf Tickets für Kinos und Konzerte. Ein paar Bands waren dabei, die er nicht kannte. Ein paar andere Namen waren ihm sehr wohl vertraut: Massive Attack, U2, Coldplay, Travis, Runrig&#8230; &#8220;Everything But the Girl! Warst Du in Hull?&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ich war auf so ziemlich jedem Konzert, das mich interessierte&#8221;, kam es aus der Küchenecke, bevor es schepperte und Wasser rauschte. Da waren außerdem viele Fotos mit fremden Gesichtern, Flugtickets zu Reisen nach Frankreich, Irland und in die Schweiz, sogar ein Trip nach New York war wohl mal drin gewesen. Abrisse von Schlittschuh- und Rollschuhbahnen, Fetzen aus Comics, selbstgemalte Bilder, hier und dort ein Ausschnitt aus Gedichten.</p>
<p style="text-align: left;">Jede Menge Eintrittskarten für Theaterstücke. <em>Wir könnten uns schon häufiger über den Weg gelaufen sein&#8230;</em> Zeitungsausschnitte aus dem Guardian und dem Telegraph. Schlüsselbänder, Prospekte, Zettel mit Nummern. <em>Gute Güte Mädchen, man könnte meinen, du hättest ein halbes Leben Showbiz hinter dir.</em> Eines fiel ihm aber sehr wohl auf: die Daten auf den vielen Tickets lagen höchstens sieben Jahre in der Vergangenheit. Keine Kinderbilder, keine Fotos von der Familie, so machte es den Anschein. Kaum Erinnerungsstücke aus Wales. Und aus ihrem starken Dialekt hatte er schon bei ihrem ersten kurzen Aufeinandertreffen geschlossen, dass sie aus der Ecke kommen musste.</p>
<p style="text-align: left;">Er drehte sich zu den Umzugskisten links von ihm und schob unbewusst die Hände in die Taschen seiner Jacke, die er immer noch nicht ausgezogen hatte. &#8220;Bist du erst vor kurzem eingezogen?&#8221; fragte er.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Wie man es nimmt&#8221;, kam es als Antwort. &#8220;Vor vier Jahren.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Nicht die Zeit gehabt alles auszupacken, wie?&#8221; Er erwartete keine Antwort. Aber als er sich umdrehte fiel ihm endlich auf, dass er seine Lederjacke ausziehen könnte. Und das Jackett, das er darunter trug, gleich mit. Vorsichtig drapierte er beide Kleidungsstücke auf dem Jackenhaufen. Durch das zusätzliche Gewicht neigte sich der Schaukelstuhl gefährlich nach vorne, stabilisierte sich dann aber. &#8220;Wo kommst du her?&#8221; fragte er, während er seinen oberen Hemdsknopf öffnete.</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Cardiff.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Er drehte zu ihr um und wollte etwas sagen, doch er blieb stumm, als plötzlich Musik aus den Boxen der Anlage kamen, die beim Sofa stand. Es dauerte nur wenige Takte bis er Muse erkannte. Er liebte Muse. Und es benötigte nur wenige Takte mehr, bis er das Lied identifiziert hatte: XX.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Preisfrage: Was ist XX?</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Zur Situation:</strong> Die Szene spielt 2002, bis dato gibt es also nur Showbiz und Origin of Symmetry von Muse. Ich war bislang zu faul und zu geizig, mir Showbiz zu kaufen (PS: diesen Missstand habe ich inzwischen behoben), deswegen wollte ich ein Lied vom zweiten Muse-Studioalbum haben. Das Lied darf provokativ, laut, aggressiv, aufdringlich sein. Es geht nur darum: Welches Lied veranlasst diesen Mann, der sich in einer Wohnung einer Fremden befindet, die er an dem Tag zum ersten Mal in seinem Leben gesehen hat, zweifelhaft moralische Wertvorstellungen über Bord zu werfen und alles dafür zu tun, dass er in dieser Nacht mit dieser Dame in der Kiste landet?</p>
<p style="text-align: left;">Aus dem Grund dürfen meine drei treuen Fans &#8211; und jeder der sonst so will &#8211; an der Meinungsfindung teilhaben! Zu meinen drei ursprünglichen Titeln kommen noch die Vorschläge von <a href="https://twitter.com/#!/Gizbert">@Gizbert</a> (Feeling Good) und <a href="https://twitter.com/#!/Cubus68">@Cubus68</a> (Megalomania). (Der <a href="https://twitter.com/#!/manuels">@manuels</a> wird jetzt furchtbar beleidigt sein, weil ich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3ktceqqS4aU">Uno</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r5Mz6YcHyFM">Sunburn</a> nicht mit in die Liste aufgenommen habe&#8230;) Zur Veranschaulichung kann man sich die Lieder hier noch einmal anhören. Bevor abgestimmt wird, wären also rund 30 Minuten Lauschpause angesagt!</p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/embed/HiHUKVoYbdc">Citizen Erased</a></p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/embed/Vsapab5LwcY">Plug in Baby</a></p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/embed/I5CbhCSnv38">Bliss</a></p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/embed/jzGzGvlKZn4">Feeling Good</a></p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/embed/PYiVAzEtNDs">Megalomania</a></p>
<p style="text-align: left;">Und weil ich das auch dolle finde:</p>
<p style="padding-left: 60px; text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/embed/6Dbg3G4yv2I">Screenager</a></p>
<p style="text-align: left;">Go nuts!</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://polldaddy.com/poll/5842815">Take Our Poll</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein Spielejahr 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 12:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[verspielt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blog-Beitrag. Hier. Potzblitz. Zudem einer, den ich eigentlich auch schon 2010 hätte schreiben wollen – zu 2010 freilich – dann aber keine Lust hatte. Ein Abriss über mein Spielejahr 2011 soll das hier werden. Aber keine Auflistung der &#8220;besten Spiele&#8221;, wie sie derzeit jedermann ins Netz posaunt oder durch Abstimmung festzulegen gedenkt. Seit vergangenem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blog-Beitrag. Hier. Potzblitz. Zudem einer, den ich eigentlich auch schon 2010 hätte schreiben wollen – zu 2010 freilich – dann aber keine Lust hatte. Ein Abriss über mein Spielejahr 2011 soll das hier werden. Aber keine Auflistung der &#8220;besten Spiele&#8221;, wie sie derzeit jedermann ins Netz posaunt oder durch Abstimmung festzulegen gedenkt. Seit vergangenem Jahr führe ich – inspiriert durch einen US-Autoren, dessen Namen ich leider vergessen hab – Buch über das, was ich spiele. Nicht ganz so akribisch wie geplant, aber ausreichend, um die meisten gespielten Spiele festzuhalten. Im Folgenden also einige Sätze zu allen Spielen, die ich 2011 zumindest für zwei Stunden in den Griffeln hatte – privat wohlgemerkt. Fett geschriebene Titel habe ich durchgespielt &#8230; es sind diesmal viel zu wenige.</p>
<p>67 Spiele habe ich laut meiner Liste gespielt – vor allem einige iPhone-Titel dürften in der Liste fehlen. Weggelassen habe ich zudem die viel zu zaghaften 3DS-Gehversuche. Dem Gerät gebe ich 2012 noch einmal eine echte Chance. Am schlechtesten kam die PS3 weg, auf der ich im vergangenen Jahr tatsächlich nur die &#8220;wir haben uns Deine Nutzerdaten klauen lassen&#8221;-Entschädigungs-Spiele spielte. Hat die Xbox wohl doch noch gewonnen. Jaja, ich muss mir Uncharted 3 noch ansehen. Kommt noch. Ohnehin ist mein Nachhol-Stapel aus 2011 größer als er jemals war. Aber genug der holprigen Vorrede – hier nun unüberlegt, nicht schön ausformuliert und schon gar nicht durchdacht das, was mir zu den Spielen 2011 in Erinnerung blieb, spontan einfällt oder schon immer mal gesagt werden musste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>PC – 2011</h3>
<p>Age of Conan<br />
Nach der Free2Play-Umstellung habe ich mal wieder reingeschaut, für gefühlt zwei Tage. In diesen zwei Tagen habe ich dann zwar mehr Geld ins Spiel gesteckt als zu Zeiten des Abo-Modells, gehalten hat&#8217;s mich trotzdem nicht. Allerdings nicht, weil AoC ein schlechtes Spiel wäre – man spielt nur eben nicht viele MMOs parallel, und WoW liegt einfach mehr auf meiner Wellenlänge. Aber ich bin mir sicher, Conan taucht auch 2012 wieder auf der Liste auf.</p>
<p>Anomaly Warzone Earth<br />
Spielerisch tolle Umsetzung des überstrapazierten Tower-Defense-Prinzips – man spielt nämlich die seltsamen Typen, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf komischen Pfaden um Geschütztürme herumlaufen! Nein, ernsthaft, macht wirklich Spaß und ist inzwischen auch für iOS zu haben. Womit man leben muss: Furchtbarer Name, strunzlangweilig erzählte Geschichte, haarsträubend schlechtes Voice Over.</p>
<p>Audiosurf<br />
Was soll man sagen – immer wieder für einige Runden gut. Steht auch 2012 wieder auf der Liste.</p>
<p>Back to the Future<br />
Die ersten beiden Teile haben die bessere Hälfte und ich durchgespielt, die anderen wurden irgendwie vergessen. Tatsächlich erinnere ich mich erst jetzt beim Blick auf die Liste daran, dass da &#8220;ja noch was war&#8221;. Vermutlich liegt&#8217;s daran, dass mir Back to the Future im Vergleich zu den Lucasarts-Adaptionen von Telltale zu trocken vorkam. Irgendwie fehlte die Liebe zum Detail, die Rätsel schienen noch simpler zu sein. Naja, es ist Telltale, wird noch durchgespielt. Oha, der erste gute Vorsatz für 2012.</p>
<p>BIT.TRIP Beat<br />
Heiliges-Kanonenrohr-was-für-ein-sensationell-fantastisches-Spiel! Ja, das ist ein Wort. Ohne das ARG zu Portal 2 wäre ich über BIT.TRIP Beat wohl nie gestolpert – und das macht mich ehrlich betroffen. Spielen! Immer wieder!</p>
<p>DC Universe Online<br />
Von &#8220;Sony Online Entertainments am schnellsten verkauftes Spiel&#8221; zu &#8220;schnellste F2P-Umstellung des Jahres&#8221; in nur einigen Monaten. Schade drum, aber es fehlt die Langzeitmotivation. Zu dröge sind die Quests, zu austauschbar sind die Städte. Und das, obwohl Kampfsystem und Lizenz-Umsetzung wirklich erstaunlich gut gelungen sind. Wer Lust auf Superhelden-MMOs hat, macht mit einem Testspielt der Free2Play-Fassung jedenfalls nichts falsch.</p>
<p>Dead Space<br />
Ach ja. Der jährliche Versuch, endlich mal Dead Space durchzuspielen. Wieder gescheitert. Nach den ersten Stunden verlässt mich einfach immer wieder die Lust. 2012 wieder.</p>
<p>Defense Grid: The Awakening<br />
Noch ein Spiel, das ich ohne das Portal-2-ARG nie gespielt hätte. Wäre nicht schade drum gewesen. Handwerklich sauber gemachtes Tower Defense – aber es fehlt der Pfiff.</p>
<p>Diablo 3: Beta<br />
Eine meiner großen Überraschungen des Jahres. Dass mich Diablo 3 – noch dazu im Spar-Umfang der <del>Demo</del> Beta – dermaßen packt, hatte ich nicht erwartet. Tolle Inszenierung, tolles UI, tolles Spielgefühl. Die Blizzards sind eben echte Knaller. Und jetzt gebt mir endlich das fertige Spiel.</p>
<p><strong>Duke Nukem Forever</strong><br />
Ach herrjeh – Duke ist das erste Spiel auf der Liste, das ich durchgespielt habe? Naja, warum nicht. Auf Duke Nukem Forever schimpfen, das war ja schwer modern in 2011. Ich habe nie ganz verstanden warum, denn wer ehrlich ist, wird sich eingestehen müssen, dass all die Battlefields, Modern Warfares, Crysiseses und Co in Sachen Abwechslungsreichtum auch nicht mehr auf dem Kasten haben. Und die Inszenierung von DNF hat den Duke-Flair durchaus gut eingefangen. Freilich gab es zahllose handwerkliche Mängel, und auch ich käme nicht auf die Idee, Duke Nukem Forever zum Spiel des Jahres zu erklären. Aber ein richtig schlechtes Spiel, liebe Hipster-Nörgler, das sieht wahrlich anders aus. Ich wurde für zehn Stunden prima unterhalten. Und damit war meine DNF-Erfahrung weitaus positiver als ich befürchtet hatte.</p>
<p>Guild Wars<br />
Ein weiteres &#8220;einmal im Jahr mal wieder reinschauen&#8221;-MMO. Immer noch hübsch. Immer noch gut zu spielen. Immer noch nicht so richtig mein Ding.</p>
<p>Half-Life 2<br />
Verdammt nochmal, ich hab auch gar nichts durchgespielt. Selbst der seit Jahren vorgenommene zweite Durchlauf durch Half-Life 2 hat nicht funktioniert. Dafür stellte ich fest, dass Half-Life 2 erstaunlich gut gealtert ist. Immer noch ein absolut überragender Shooter.</p>
<p>Hellgate: Global<br />
Einigermaßen schlimme Verstümmelung des ohnehin schon nicht wundertollen Hellgate: London. Ich weinte ein bisschen.</p>
<p><strong>Hellgate: London</strong><br />
Dafür komme ich irgendwann in den Spieler-Himmel. Hellgate: Global weckte zwar die Lust, den Entwicklern schlimme Dinge anzutun – es weckte aber auch die Lust aufs Original. Das ich nie durchgespielt hatte. Und halleluja, ich hab&#8217;s durchgespielt. Hat sich absolut nicht gelohnt, aber hey, wenn ich jetzt noch ein Haus baue und einen Baum pflanze, kann mich nichts mehr aufhalten.</p>
<p>Knights of the Old Republic<br />
Durch SWTOR angefixt wollte ich dann doch endlich mal KotOR nachholen, das ich all die Jahre ignorierte. Ironie, dass mir dann ausgerechnet SWTOR dazwischen kam. Aber ja, tolles Spiel, Ihr hattet ja alle recht.</p>
<p>League of Legends<br />
LoL!</p>
<p>Magicka<br />
Im Hype gekauft und mangels williger Koop-Partner für zu dröge befunden. Wirklich nichts für Solo-Spieler.</p>
<p>Minecraft<br />
Im Hype dann auch mal gekauft und mit einem willigen Koop-Partner für viel zu spaßig befunden.</p>
<p>Mythos Europe: Beta<br />
Leider ziemlich lieblose anämische Neuauflage eines eigentlich mal ziemlich coolen Action-Rollenspiels, das man einfach hätte ruhen lassen sollen. Später dann zurecht wieder eingestellt.</p>
<p><strong>Plants vs. Zombies</strong><br />
Nein, natürlich nicht zum ersten Mal! Aber auch 2011 wieder auf diversen Geräten nochmal gespielt. Immer noch toll.</p>
<p><strong>Portal</strong><br />
In Vorbereitung auf Portal 2 noch einmal gespielt. Immer noch absolut fantastisch.</p>
<p><strong>Portal 2 (+ DLC)</strong><br />
Würde ich hier ein Spiel des Jahres küren, es wäre Portal 2. Eine Fortsetzung, die dem ersten Teil auf sensationelle Weise gerecht wird und ihn auf unfassbare Weise sogar noch übertrifft. Und ein Mehrspieler-Modus, dessen Genialität ich mir nicht zu träumen gewagt hätte, der aber leider viel zu schnell vorbei war. Absolut brillant, ich ziehe meinen Hut vor Autoren und Level-Bastlern.</p>
<p><strong>Puzzle Agent</strong><br />
Ein weiterer Fall von &#8220;ein zweites Mal durchspielen bevor der Nachfolger kommt&#8221;. Abgesehen von wenigen komplett absurden Rätseln immer noch ein richtig schönes Spiel mit tollem Stil.</p>
<p><strong>Puzzle Agent 2</strong><br />
Fand ich deutlich schwächer als Teil 1. Sowohl Rätsel als auch Story schwächelten. Spaß gemacht hat&#8217;s trotzdem. Fette Punktabzüge gibt&#8217;s für die komplett versaubeutelte iOS-Fassung.</p>
<p>Rift: Beta / Release<br />
Das WoW für alle, die kein WoW spielen wollen. Ich amüsiere mich immer noch über die verzweifelten Versuche von Fanbois, aufzulisten, was Rift so alles von World of Warcraft unterscheidet. Abgesehen davon: Ein bei Release erstaunlich fertiges MMO mit bis jetzt beeindruckender Patch-Politik. Leider überhaupt nicht mein Spiel, weil das Quest-Design direkt aus 2004 stammt und dem Universum jegliche Tiefe fehlt. Ich freue mich aber für jeden, der Spaß dran hat. Blizzard braucht Konkurrenz.</p>
<p><strong>Rock of Ages</strong><br />
Meine Überraschung des Jahres. Marble Madness trifft Tower Defense trifft Monthy-Python-Humor. Eines der überdrehtesten Spiele 2011, das mir einen Riesenspaß gemacht hat. Kaufen!</p>
<p>Star Wars: The Old Republic – Beta / Release<br />
Fühlt sich an, als wäre es noch zu frisch, um hier wirklich schon zu urteilen. Auch SWTOR hat mich angenehm überrascht. Ein Bioware-Spiel, das trotz MMO-Sein ein Bioware-Spiel ist. Ich hab noch meinen Spaß damit. Mehr im nächsten Jahr.</p>
<p>Terraria<br />
Hmja.</p>
<p>The Ball<br />
Im Zuge des Portal-2-ARG gespielt. Nette Idee, beeindruckend umgesetzt. Aber mir zu dröge.</p>
<p>The Witcher<br />
Wieder nicht durchgespielt. Neues Jahr, neuer Versuch, tolles Spiel.</p>
<p>Torchlight<br />
In der Vorfreude zum irgendwann mal geplanten Release von Teil 2 erneut rausgekramt. Toll gedacht, motiviert mich aber nach wie vor nicht jenseits der Drei-Stunden-Marke.</p>
<p><strong>Warhammer 40.000: Space Marine</strong><br />
Acht Stunden meines Lebens, die ich rückblickend wirklich gerne anders verbracht hätte. Mit Half-Life 2 zum Beispiel. Space Marine ist im biedersten Sinne &#8220;grundsolide&#8221;. Ein nach Checkliste zusammengestöpseltes Action-Adventure ohne Besonderheiten, ohne auch nur einen einzigen Oha-Moment, ohne Charme. Liebe Relics, wenn Ihr schon unbedingt Spiele abseits des RTS-Genres machen wollt, dann traut Euch halt auch was.</p>
<p>World of Warcraft: Cataclysm<br />
Ich habe 2011 an anderer Stelle so viel über WoW geschrieben und gesprochen – man möge mir nachsehen, wenn ich diesbezüglich leer bin. Ich halte Cataclysm immer noch für keine sensationelle, aber für eine gute Erweiterung. Und allen voran für eine nötige. Ich hatte meinen Spaß. Das war&#8217;s für WoW in 2011.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>PS3 – 2011</h3>
<p>Little Big Planet<br />
Ich habe immer drauf gewartet, dass mich Little Big Planet mal zum Schnäppchen-Preis anspringt. Dann hat sich Sony netterweise das PSN hacken lassen. Hat Spaß gemacht zu zweit, war aber auch nicht denkwürdig genug, als dass wir es ein zweites Mal gestartet hätten.</p>
<p>Das PS-3-Wipeout-das-mir-so-gut-in-Erinnerung-blieb-dass-ich-den-Untertitel-schon-vergessen-hab<br />
Joa, ist halt ein Wipeout. Irgendwie auch nichts Besonderes mehr. Ernüchternde Erkenntnis: Das Ur-Wipeout hat bei mir offenbar nur so gut funktioniert, weil ich jünger war. Ergo bin ich jetzt zu alt für sowas?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Xbox 360 – 2011</h3>
<p><strong>Bastion</strong><br />
Über Bastion haben so viele Leute so viele clevere Zeilen geschrieben, dass schlicht schon alles gesagt ist. Ein total schöner, wenn auch sicher etwas übertrieben gelobter, Action-Schmalspur-Rollenspiel-Prügler. War jeden Cent wert und ist derzeit regelmäßig irgendwo viel zu günstig zu finden. Kaufen!</p>
<p>Batman: Arkham City<br />
Ich habe leider noch nicht die Zeit zum Durchspielen gefunden. Aber schon die ersten Stunden lassen mich jenen Buchstabenschubsern glauben, die Arkham City zu einem der großen Highlights des Jahres küren. Scheint tatsächlich noch bombigerer zu sein als Arkham Asylum. Rocksteady, ich liebe Euch.</p>
<p>Beyond Good &amp; Evil<br />
HD-Remake angefangen, HD-Remake im letzten Dritten liegen lassen. Unter anderem, weil das damals absolut herausragende Beyond Good &amp; Evil leider überhaupt nicht gut gealtert ist. Ich behalte es lieber in wunderbarer Erinnerung.</p>
<p>Dark Souls<br />
Nunja, ich hab&#8217;s versucht. Vielleicht 2012 noch einmal ernsthaft.</p>
<p>From Dust<br />
Furchtbar langweiliges Pseudo-Sandbox-Terraforming-Irgendwas, das total toll klingt, dann aber eigentlich nur eine schlechte Neuauflage von Lemmings ist.</p>
<p><strong>Gears of War 2</strong><br />
In Vorbereitung auf Gears of War 3 endlich durchgespielt. Krankt wie der erste Teil im letzten Drittel, in dem Levels viel zu sehr in die Länge gezogen werden. Anständige Popcorn-Ballerei mit teilweise wirklich unerträglich schlimmen Story-Momenten.</p>
<p><strong>Gears of War 3</strong><br />
Könnte sich bitte jeder einen neuen Job suchen, der über Spiele schreibt und behauptet, Gears of War 3 hätte eine erwachsenere Handlung? Danke. Von der 08/15-Story abgesehen eine tolle Fortsetzung der Reihe und für mich auch der beste Teil. Größter Kritikpunkt ist mal wieder der Endkampf. Der ist bei Teil 3 zwar nicht frustrierend drecksschwer, dafür aber sterbenslangweilig.</p>
<p>L.A. Noire<br />
Das meiner Meinung nach am meisten überschätzte Spiel des Jahres. Ja, die Grundidee war toll. Ja, die Atmosphäre war super. Aber spielerisch? Erzählt mir doch nix. Die Dialoge waren mehr Tech-Demo als Spiel und die Action-Szenen haben einfach nicht funktioniert. Schöner interaktiver Spielfilm, aber kein Highlight.</p>
<p>Orcs Must Die!<br />
Schönes Tower-Defense-Spielchen, das mir aber tatsächlich zu schwer wurde. So toll, dass ich mich wirklich reinfuchsen wollen würde, fand ich&#8217;s dann auch wieder nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>iPhone – 2011</h3>
<p>#sworcery<br />
Musste man ja mal spielen, bei dem Hype. Mir war der Stil allerdings zu angestrengt auf Independent gebürstet. Aber toller Soundtrack!</p>
<p>30 Second Life<br />
Interessant. Anders. Schwer zu beschreiben. Selbst probieren.</p>
<p>A-Breaker<br />
Launiges Puzzle-Spielchen, das gegen so einen Geniestreich wie Dungeon Raid aber so gar nicht anstinken kann.</p>
<p>Age of Zombies<br />
Das ist mir so gut im Gedächtnis geblieben, dass ich mich kaum noch erinnere, was für ein Spiel das eigentlich ist. Gehaltloses Action-Spielchen, dem die Touch-Steuerung nicht besonders gut bekommt.</p>
<p>Ascension: Chronicle of the Godslayer<br />
Man könnte es für das beste iOS-Kartenspiel halten, bis man Kard Combat kennenlernt.</p>
<p><strong>Battleheart</strong><br />
Großartiges Mini-Rollenspiel mit schnuckeliger Grafik, wirklich guter Steuerung und einem angenehmen Schwierigkeitsgrad. Eines meiner iOS-Highlights des Jahres.</p>
<p>Bejeweled 2<br />
Ja, auch mal gespielt.</p>
<p>Burn the Rope<br />
Mein zweites Spider: The Secret of Bryce Manor. Ein Puzzle-Spielchen, das viele toll fanden, dessen Reiz mir aber sowas von verborgen geblieben ist.</p>
<p>Cause of Death<br />
Erfreulich spaßige Episoden-Detektiv-Story, die etwas mehr Interaktivität gebrauchen könnte.</p>
<p>DrawRace 2<br />
Sensationell gutes Rennspiel, das sich auf dem iPad vermutlich noch eine gute Spur besser steuert, aber auch auf dem iPhone richtig gut ist.</p>
<p>Dungeon Raid<br />
Kann. nicht. aufhören.</p>
<p>EPOCH.<br />
Ein typisches Unreal-Engine-iOS-Spielchen: schicke Grafik, spielerisch gehaltloses Rumgewische.</p>
<p>Grimm<br />
Urks</p>
<p>Infinity Blade 1 &amp; 2<br />
Ein typisches Unreal-Engine-iOS-Spielchen: schicke Grafik, spielerisch gehaltloses Rumgewische.</p>
<p><strong>Kard Combat</strong><br />
Grandios. Fantastisch. Ganz groß.</p>
<p><strong>Mirror&#8217;s Edge</strong><br />
Hat mir tatsächlich mehr Spaß gemacht als das Original. Eigentlich aber furchtbar stupide. &#8220;Aber es war umsonst&#8221;.</p>
<p>Monster Dash<br />
Putzig, ohne Mehrwert.</p>
<p>Monster Soup<br />
Launiges Puzzle-Spielchen, das gegen so einen Geniestreich wie Dungeon Raid aber so gar nicht anstinken kann.</p>
<p>Tap the Frog<br />
Fantastische, wenn auch noch etwas zu brave, Adaption der WarioWare-Idee. Macht viel Spaß, passt genau auf die Hardware.</p>
<p>TinyWings<br />
Kennt Ihr ja, ne.</p>
<p>To-Fu<br />
Putzig, aber fesselt mich überhaupt nicht.</p>
<p>Z<br />
Ich freute mich riesig auf die iOS-Umsetzung, befürchtete aber schon, dass das auf dem iPhone ziemlich unbrauchbar werden dürfte. War dann auch so.</p>
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